Die Adolf Hölzel Stiftung

2005 hatte die Enkelin des Malers, Doris Dieckmann-Hölzel, die gemeinnützige Adolf Hölzel Stiftung gegründet und nach ihrem Tod 2010 den gesamten künstlerischen Nachlass und die Immobilie der Stiftung vermacht. Die Stiftung will das künstlerische Gesamtwerk Adolf Hölzels kontinuierlich und nachhaltig weiterfördern, den Nachlass in seiner Substanz erhalten, aufarbeiten und ergänzen. Darüber hinaus will sie die vielfältigen, aber lose voneinander existierenden Einzelaktivitäten um das Werk Hölzels bündeln und Zentrum und Partner für die Weiterverbreitung des kunsthistorisch bedeutenden Werkes von Adolf Hölzel sein.

Durch Öffentlichkeitsarbeit macht die Stiftung den Künstler und Lehrer Adolf Hölzel und sein Œuvre der Fachwelt zugänglich und einem breiten Publikum bekannt. Dazu veranstaltet sie Vortragsreihen, Ausstellungen, Fachforen, Exkursionen et al.

Plattform für diese Aktivitäten ist das Hölzel-Haus in Stuttgart-Degerloch, in dem der Künstler von 1919 bis zu seinem Tod gewohnt hat. Die Stiftung hat mit Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart, des Fördervereins Hölzel-Haus e. V.  und weiteren Förderern das Haus aufwendig saniert und renoviert. Es beherbergt eine umfangreiche Sammlung von Werken Hölzels und eine Bibliothek für wissenschaftliches Arbeiten. In der integrierten Kunstschule wird Interessierten Kunst vermittelt – ganz im Sinne Adolf Hölzels.

Die Stiftung hat ihren Sitz im Hölzel-Haus und wird ehrenamtlich geleitet von Dr. Frank Oppenländer und Dr. Bert Schlichtenmaier.

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